Stellenausschreibung: Juniorprofessur für „Kristallographie/Biomineralisation“

Author: Többens - Date: 22.12.2018

Am Institut für Geowissenschaften im Fachbereich 09 für Chemie, Pharmazie und Geowissenschaften – der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist ab 2019 eine

Juniorprofessur für „Kristallographie/Biomineralisation“

(Bes.Gr. W1 auf Zeit LBesG mit Tenure Track W2 LBesG) zu besetzen.

Die Ausschreibung richtet sich insbesondere an herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit breiter geowissenschaftlicher Ausbildung und Expertise in der Anwendung von Methoden der Biomineralisation, metabolischer biologischer Prozesse sowie Kristallographie für die Rekonstruktion von Klimaschwankungen der Vergangenheit basierend auf marinen und/oder terrestrischen biogenen Mineralen.

Das Institut für Geowissenschaften besitzt eine moderne analytische, experimentelle und computergestützte Ausstattung für Forschung und Lehre, und hat ein dynamisches, internationales Forscherteam. Diese Stelle ist Teil einer Clusterausschreibung, durch welche die zwei Schwerpunkte des Instituts, „Paläoklimaforschung“ und „Dynamik der Festen Erde“, gestärkt werden sollen. Weitere Ausschreibungen für Professuren in den Bereichen „Sedimentgeochemie“, „Metamorphe Prozesse“ sowie „Tektonik/Strukturgeologie“ sind vor kurzem erfolgt.

Aufgabengebiet:

Das Aufgabenfeld umfasst die Lehre im Bereich der Kristallographie, Mineralogie und Biomineralisation auf BSc- und MSc-Niveau. Teile der Lehre können in englischer Sprache angeboten werden, aber es wird erwartet, dass die Bewerberin/der Bewerber die deutsche Sprache in einem zumutbaren Zeitraum erlernt. Zu den weiteren Aufgaben zählt die Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung.

Einstellungsvoraussetzungen:

Wir suchen eine kreative Person, die über Fächergrenzen hinaus mit den Kolleginnen und Kollegen sowie den Studierenden am Institut für Geowissenschaften zu interagieren bereit ist und unsere vorhandene Expertise, zum Beispiel in Speläothemforschung, Sklerochronologie, Seesedimenten und Dynamik der Festen Erde, ergänzt. Weiterhin erwarten wir eine Zusammenarbeit mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen auf dem Campus der JGU, wie z.B. dem Max-Planck-Institut für Chemie. Die ideale Kandidatin/der ideale Kandidat hat das Potential, eine der führenden Forschungsgruppen in diesem Gebiet aufzubauen, und bringt eine hohe Bereitschaft sowie die Fähigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit mit. Erfahrungen mit Drittmitteleinwerbung und innovativer Lehrtätigkeit sind erwünscht.

Einstellungsvoraussetzungen und dienstrechtliche Stellung: vgl. §§ 54, 55 Hochschulgesetz. Sofern vor oder nach der Promotion eine Beschäftigung als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter oder als wissenschaftliche Hilfskraft mit einem erfolgreich abgeschlossenen Hochschulstudium erfolgt ist, sollen Promotions- und Beschäftigungsphase zusammen in der Regel nicht mehr als sechs Jahre betragen haben. Neben der Promotion sind hervorragende wissenschaftliche Leistungen nachzuweisen.

Gemäß § 55 Abs. 1 HochSchG werden Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren zunächst für die Dauer von drei Jahren zu Beamtinnen oder Beamten auf Zeit ernannt. Nach erfolgreicher Zwischenevaluation über die Bewährung als Hochschullehrerin bzw. Hochschullehrer besteht die Option der Verlängerung um weitere drei Jahre. Nach erfolgreicher Zwischenevaluation erfolgt in der Regel eine Verlängerung des Dienstverhältnisses um weitere drei Jahre. Im Anschluss daran ist eine dauerhafte Übertragung einer Professur (Bes.Gr. W2 LBesG) vorgesehen, wenn sich die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber nach Maßgabe der einschlägigen hochschulrechtlichen Regelungen (Evaluationsverfahren) bewährt hat und die allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Die Juniorprofessorin bzw. der Juniorprofessor soll ihre/seine Aufgaben in Forschung und Lehre selbständig wahrnehmen.

Die Bewerberinnen und Bewerber müssen neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen die in § 49 Hochschulgesetz Rheinland-Pfalz geforderten Einstellungsvoraussetzungen erfüllen.

Das Land Rheinland-Pfalz und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz vertreten ein Konzept der intensiven Betreuung der Studierenden und erwarten deshalb eine hohe Präsenz der Lehrenden an der Universität.

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist bestrebt, den Anteil der Frauen im wissenschaftlichen Bereich zu erhöhen und hat daher ein besonderes Interesse an der Bewerbung von Frauen.

Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Kopien von Zeugnissen und Urkunden, Verzeichnis der Veröffentlichungen und Lehrveranstaltungen), einer kurzen Darstellung der aktuellen und geplanten Forschungsaktivitäten, Kopien von bis zu fünf Schlüsselpublikationen sowie des unter http://www.geowiss.uni-mainz.de/2501_ENG_HTML.php erhältlichen Formblatts, richten Sie bitte bis zum 15. Februar 2019 in einem PDF-Dokument per E-Mail an den Dekan des Fachbereichs 09 – Chemie, Pharmazie, Geowissenschaften, Univ.-Prof. Dr. Dirk Schneider, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (dekan09@uni-mainz.de).

Bzgl. weiterer Informationen zum Institut für Geowissenschaften (www.geowiss.uni-mainz.de) oder zur Ausschreibung kann Herr Univ.-Prof. Dr. Denis Scholz kontaktiert werden (scholzd@uni-mainz.de).