Meet the People: Aleksander Albrecht

Übersetzt von Melanie Nentwich.
Profile Picture of Aleksander Albrecht.

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Aleksander Albrecht hat beim 3. LabMeeting @ STOE einen Posterpreis gewonnen, deshalb möchten wir ihn und seine spannende Forschung vorstellen. Er studierte an der Westpommerschen Technischen Universität in Stettin, Polen, an der Fakultät für Chemische Technologie und Ingenieurwesen, wo er seinen Abschluss als Ingenieur und Master im Bereich Nanotechnologie machte. Seine Abschlussarbeiten befassten sich mit der Bildung dünner Metallschichten auf MgO-Oberflächen (2018) und dem Nitrieren von nanokristallinen Übergangsmetallen (2019) [1]. Letzteres wurde zu seinem wissenschaftlichen Hauptinteresse und führte zur Veröffentlichung von 4 Arbeiten. Während seiner wissenschaftlichen Karriere arbeitete er an 3 Projekten und absolvierte ein Praktikum an der Universität Skopje (Mazedonien). Während seines Studiums wurde er mit dem „Diamond Grant“ ausgezeichnet, einem vom polnischen Ministerium für Wissenschaft und Bildung finanzierten Preis.

Aleksander ist derzeit Student an der Doktorandenschule der Westpommerschen Technischen Universität in Stettin, Polen. Er sucht nach einem Zusammenhang zwischen der Größe der Kristallite und den thermodynamischen Grenzen der Phasenübergänge im nanokristallinen Fe-N-System. Sein Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Temperaturbereich zwischen 350 °C und 500 °C.

Erzähl uns kurz, worum es in deinem Poster geht.

Mein Poster diskutiert die Gitterparameteränderungen im nanokristallinen Fe-N-System währen des Nitrierverfahrens unter NH3:H2-Atmosphäre variabler Konzentration.

Thumbnail of Aleksanders Poster

Aleksanders Poster

Zeigt dein Poster deine gesamte Arbeit oder ist es nur ein Ausschnitt?

Die präsentierte Forschung ist nur ein kleiner Teil meiner alltäglichen Forschung, bei der ich in-situ XRPD, TEM, SEM, TG und Elementanalysemethoden miteinander verbinde, um das nanokristalline Fe-N-System mit unterschiedlichen, aber definierten Kristallitgrößenverteilungen während des Nitrier- und Denitrierprozesses zu beschreiben. Das Hauptziel meiner Arbeit besteht darin, umfangreiche experimentelle Arbeiten mit einfacher thermodynamischer Modellierung zu kombinieren, was zu einer empirischen Beschreibung auf der Grundlage theoretischer Grundlagen führt.

Was war die größte Herausforderung während deiner bisherigen Arbeit?

Die größte Herausforderung während meiner Arbeit liegt darin, die vielen Teilaufgaben und Verantowrtungen miteinander zu vereinbaren: die Rolle des PI in meinem ersten Projekt, die Unterstützung anderer Projekte in der Fakultät, die Betreuung der lokalen Quasi-In-Situ-XPS-Messungen [2] und die Verwaltung von In-Situ-Experimenten für meine Doktorarbeit (die eine große Anzahl von zu verarbeitenden Daten erzeugen). Zum Glück gibt es immer ein paar tolle Leute, die mir helfen.

Literatur

[1] P. Adamski, D. Moszyński, A. Komorowska, M. Nadziejko, A. Sarnecki, A. Albrecht: Ammonolysis of Cobalt Molybdenum Oxides – In Situ XRD Study, Inorganic Chemistry 57, 9844 (2018), https://doi.org/10.1021/acs.inorgchem.8b00685.

[2] A. Sarnecki, P. Adamski, A. Albrecht, A. Komorowska, . Nadziejko, D. Moszyński: XPS study of cobalt-ceria catalysts for ammonia synthesis – The reduction process, Vacuum 155, 434 (2018), https://doi.org/10.1016/j.vacuum.2018.06.034.

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