Meet the People: Jakob Möbs

Jakob laechelt in die Kamere. Er hat lockiges braunes Haar und traegt eine Brille.Jakob Möbs wurde auf der 30. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kristallographie mit einer knappen Mehrheit von einer Stimme zum neuen Co-Chair der Jungen Kristallographen gewählt. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!

Wir haben ihn bereits kurz vorgestellt als er letztes Jahr einen der Lightning Talk Awards beim LabMeeting @ STOE gewonnen hat. Jakob studierte von 2013 bis 2018 Chemie und Mathematik an der Philipps-Universität Marburg und schloss mit dem ersten Staatsexamen ab. Jetzt ist er Doktorand in der Forschungsgrupe von Johanna Heine in Marburg an der Lahn und erforscht ternäre Iodometallat-Anionen der Gruppe 15 als Bausteine für neue Materialien.

Was hat Dich motiviert, der nächste Co-Chair zu werden?

Ich bin erst letztes Jahr beim LabMeeting bei STOE in Darmstadt zum ersten Mal mit den Jungen Kristallographen in Kontakt gekommen und war daher sehr überrascht, als ich ein paar Wochen später gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könnte bei der Wahl zum neuen Co-Vorsitzenden zu kandidieren. Mir hatte das Lab-Meeting wegen seiner familiären Atmosphäre und dem engen Kontakt zu allen Teilnehmenden sehr gefallen, weshalb ich mich sehr über die Möglichkeit gefreut habe, mich stärker bei den Jungen Kristallographen zu engagieren. Ich möchte dazu beitragen, junge Wissenschaftler aus vielen verschiedenen Disziplinen zusammenzubringen, damit sie ihre Forschungsergebnisse auf Augenhöhe austauschen und darüber diskutieren können. Außerdem möchte ich helfen, das Netzwerk zwischen meiner jungen Generation und den etablierten Wissenschaftlern innerhalb (und außerhalb) der DGK zu stärken. Dafür sind kleine Konferenzen wie unser Lab-Meeting hervorragend geeignet, da es fast keine Barriere zwischen den eingeladenen Redner:innen und den jungen Teilnehmenden gibt und ich freue mich darauf, die kommenden Konferenzen (z. B. in Freiberg 2022) mitgestalten zu können.

Worauf freust Du dich am meisten in deiner neuen Position?

So sehr ich helfen möchte, junge Wissenschaftler zusammenzubringen, so sehr möchte ich sie auch selbst kennen lernen und neue Kontakte knüpfen. Dafür gibt es einfach keine bessere Möglichkeit, als in einer Vereinigung wie den Jungen Kristallographen Verantwortung zu übernehmen.

Außerdem freue ich mich sehr darauf, dem Komitee des Lieselotte-Templeton-Preises anzugehören. Ich weiß zwar noch nicht, was mich hier erwartet, aber ich bin gespannt darauf, all die verschiedenen Einreichungen durchzulesen.

Welchen Rat würdest Du anderen jungen Wissenschaftlern geben? / Hast Du einen Tipp für Masterstudierende?

Naja… komm zu unserem Lab-Meeting und lerne andere jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kennen! Und hab keine Angst auf Konferenzen mit fremden Professoren zu reden. Sei es nur, um Interesse an ihrer Arbeit zu zeigen, oder natürlich wenn du eine (noch so dumm scheinende) Frage hast. Ich war selbst auch recht schüchtern, aber Profs freuen sich immer, wenn junge Leute sich für ihre Arbeit interessieren. Die YC-LabMeetings sind der perfekte Ort, um die „rede mit fremden Profs“-Skills zu verbessern, da sie im Allgemeinen schön klein und informell sind.

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